Allgemeine Geschäftsbedingungen


§ 1 Geltungsbereich
Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Betreiber (nachfolgend auch Unternehmen genannt) des Internetportals www.Deutsche-Depot.de und dem Besteller der Informationsdienste auf dieser Internetseite (nachfolgend auch Nutzer oder Interessent genannt) gelten ausschließlich die nachstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Bestellers erkennt das Unternehmen nicht an, es sei denn, das Unternehmen hätte ausdrücklich schriftlich ihrer Geltung zugestimmt.

§ 2 Vertragsschluss
Die Bestellung des Nutzers stellt ein Angebot an das Unternehmen zum Abschluss eines Kaufvertrages dar. Wenn der Besteller eine kostenpflichtige Servicedienstleistung beim Unternehmen bestellt, erhält der Besteller nach Möglichkeit eine E-Mail, ein Fax oder einen Brief, der den Eingang der Bestellung beim Unternehmen bestätigt. Diese Bestellbestätigung stellt keine Annahme des Angebotes des Bestellers dar, sondern soll den Besteller darüber unterrichten, dass seine Bestellung beim Unternehmen eingegangen ist. Ein Kaufvertrag kommt erst dann zustande, wenn das Unternehmen die bestellte Information erstmalig an den Besteller versendet.
Das Unternehmen bietet keine Services zum Kauf durch Minderjährige an. Die Teilnahme an den Serviceleistungen des Unternehmens setzt eine Bestellung voraus. Kunde des Unternehmens darf nur werden, wer voll geschäftsfähig ist. Bei der Bestellung verpflichtet sich der Besteller sich zur richtigen und vollständigen Angabe der von uns abgefragten Daten.

§ 3 Widerruf / Rücktrittsrecht
Der Besteller kann seine Vertragserklärung, die er mit dem Bestellformular an das Unternehmen gesendet hat, innerhalb von einem Monat ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. per Brief oder per E-Mail oder per Fax) widerrufen. Die Frist beginnt mit Eingang der bestellten Informationen beim Nutzer. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs (es gilt das Datum des Poststempels). Der Widerruf ist zu richten an:

Deutsche-Depot.de
Marc Schönfeld
Postfach 31 12 51
10642 Berlin
Deutschland

Fax: 01805-4820790682 (0,14 EUR/min. aus dt. Festnetz)
E-Mail: info@deutsche-depot.de

Widerrufsfolgen:
Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z.B. Zinsen) herauszugeben. Kann der Besteller dem Unternehmen die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, muss er ggf. insoweit Schadensersatz leisten. Im Übrigen kann der Besteller die Wertersatzpflicht vermeiden, indem er die Sache nicht wie ein Eigentümer in Gebrauch nimmt und alles unterlässt, was deren Wert beeinträchtigt.

§ 4 Lieferung
Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung „ab dem Lager“ des Unternehmen an die vom Besteller angegebene Lieferadresse (auch Emailadresse). Angaben über die Lieferfrist sind unverbindlich, soweit nicht ausnahmsweise der Liefertermin verbindlich zugesagt wurde.
Falls das Unternehmen ohne eigenes Verschulden zur Lieferung des bestellten Service nicht in der Lage ist, weil ein Lieferant des Unternehmen seine vertraglichen Verpflichtungen nicht erfüllt, ist das Unternehmen dem Besteller gegenüber zum Rücktritt berechtigt. In diesem Fall wird der Besteller unverzüglich darüber informiert, dass der bestellte Service nicht zur Verfügung steht. Die gesetzlichen Ansprüche des Bestellers bleiben unberührt.
Soweit eine Lieferung an den Besteller nicht möglich ist, weil der gelieferte Service nicht zustellbar ist oder weil der Besteller nicht unter der von ihm angegebenen Lieferadresse angetroffen wird, trägt der Besteller die Kosten für die erfolglose Anlieferung.

§ 5 Fälligkeit und Zahlung, Verzug
Der Besteller kann den Kaufpreis per Überweisung oder Lastschriftverfahren bezahlen. Kommt der Besteller in Zahlungsverzug, so ist das Unternehmen berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem von der Europäischen Zentralbank bekannt gegebenen Basiszinssatz p.a. zu fordern. Falls dem Unternehmen nachweisbar ein höherer Verzugsschaden entstanden ist, ist das Unternehmen berechtigt, diesen geltend zu machen.

§ 6 Fälligkeit der Rechnung und Versandkosten
Die Lieferadresse, die Hausanschrift und die Rechnungsadresse müssen innerhalb Deutschlands oder Österreichs liegen. Der Rechnungsbetrag wird mit Erhalt der Rechnung fällig.
Der Besteller wird vor Vertragsschluss stets gesondert darüber informiert, ob eine Versandgebühr anfällt.
Bei Zahlung auf Rechnung prüft und bewertet das Unternehmen die Datenangaben des Bestellers und pflegt bei berechtigtem Anlass einen Datenaustausch mit anderen Unternehmen oder Wirtschaftsauskunfteien und ggf. mit der SCHUFA.

§ 7 Aufrechnung, Zurückbehaltung
Ein Recht zur Aufrechnung steht dem Besteller nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder vom Unternehmen unbestritten sind. Außerdem ist er zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts nur insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.

§ 8 Eigentumsvorbehalt
Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung das Eigentum des Unternehmens.

§ 9 Mängelhaftung
Liegt ein Mangel der Kaufsache vor, gelten die gesetzlichen Vorschriften. Die Abtretung dieser Ansprüche des Bestellers ist ausgeschlossen.
Soweit sich nachstehend nichts anderes ergibt, sind weitergehende Ansprüche des Bestellers - gleich aus welchen Rechtsgründen - ausgeschlossen. Das Unternehmen haftet deshalb nicht für Schäden, die nicht am Liefergegenstand selbst entstanden sind; insbesondere haftet das Unternehmen nicht für entgangenen Gewinn oder für sonstige Vermögensschäden des Bestellers. Soweit die vertragliche Haftung des Unternehmens ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Arbeitnehmern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen. Vorstehende Haftungsbeschränkung gilt nicht, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Sofern das Unternehmen fahrlässig eine vertragswesentliche Pflicht verletzt, ist die Ersatzpflicht für Sachschäden auf den typischerweise entstehenden Schaden beschränkt.

§ 10 Kündigung /Beendigung des Vertragsverhältnis
Beide Vertragsparteien können den abgeschlossenen Laufzeitvertrag über 12 Monate mit einer Frist von einem Monat zum Quartalsende kündigen. Der Vertrag verlängert sich nach dem Ablauf von 12 Monaten um ein weiteres Jahr, sofern er nicht gekündigt wurde. Bereits gezahlte Beiträge werden auf Quartalsbasis zurückerstattet. Nicht von dieser Kündigungsfrist betroffen sind so genannte Einzelanalysen.
Das Unternehmen ist berechtigt, Umfang, Art und Inhalt der angebotenen Leistungen jederzeit zu ändern, den Betrieb der Internetseite und des Services einzustellen oder ihn vollständig oder in Teilen auf Dritte zu übertragen. Im Voraus gezahlte Vergütungen für kostenpflichtige Dienstleistungen werden bei Einstellung des betreffenden Services auf Quartalsbasis anteilig erstattet.
Das Recht zur außerordentlichen, fristlosen Kündigung steht dem Unternehmen zu, wenn der Besteller mit der Zahlung seiner offenen Forderung nach erfolgter Mahnung 30 Kalendertage im Verzug ist. Tritt unter den genannten Bedingungen der Verzug ein, so erlischt der Anspruch des Bestellers auf Erstellung und Lieferung der Depotanalyse. Nachträglich geleistete Rechnungsbeträge begründen keinen Anspruch auf Lieferung des Services, da in solchen Fällen eine Fortsetzung der Vertragsbeziehung für das Unternehmen unzumutbar ist.
Ein außerordentlicher Kündigungsgrund ist insbesondere dann gegeben, sobald der Besteller unwahre personenbezogene Angaben bei der Bestellung macht. Sollte dieses Ereignis erst nach Vertragsschluss dem Unternehmen bekannt werden, so erlischt der Anspruch des Bestellers auf Erstellung und Lieferung des Informationsservices. Nachträglich geleistete Rechnungsbeträge begründen keinen Anspruch auf Lieferung des Services, da in solchen Fällen eine Fortsetzung der Vertragsbeziehung für das Unternehmen unzumutbar ist.

§ 11 Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von persönlichen Informationen
Der Service des Unternehmens besteht im Allgemeinen darin, dem Nutzer relevante Informationen aus den Themenbereichen der Finanzwelt zu recherchieren und individuell auf den Nutzer abzustimmen. Ein Weiterverkauf der Kundendaten gehört nicht zum Unternehmenszweck und kommt für das Unternehmen daher grundsätzlich nicht in Frage!! Eine Weiterveräußerung der Daten des Bestellers für Werbezwecke an Dritte und deren Produkte ist somit ausgeschlossen. Das Unternehmen schützt die personenbezogenen Daten des Nutzers im Rahmen des Bundesdatenschutzgesetzes. Zu personenbezogenen Daten gehören alle Daten, die in Zusammenhang mit dem Namen des Nutzers gespeichert sind.
Die Daten, die der Nutzer bei seiner Bestellung macht, helfen dem Unternehmen, seinen Service für den Nutzer so individuell wie möglich zu gestalten. Das Unternehmen nutzt diese Informationen daher, um sich in der Abwicklung von Bestellungen und beim Erbringen seiner Dienstleistungen stetig zu verbessern. Das Unternehmen verwendet die vom Besteller gemachten Angaben auch, um mit ihm über Bestellungen und andere Dienstleistungen des Unternehmens zu kommunizieren.
Ferner wird das Unternehmen die Angaben des Bestellers soweit möglich stetig aktualisieren und den Nutzer ggf. über neue Servicedienstleistungen auf des Unternehmens oder neue Inhalte der Internetseite oder denen von Marketingpartnern informieren. Das Unternehmen nutzt die Informationen des Bestellers auch dazu, um die Internetplattform stetig zu verbessern, einem Missbrauch der Unternehmenswebsite vorzubeugen oder einen zu entdecken oder Dritten die Durchführung technischer, logistischer oder anderer Dienstleistungen im Auftrag des Unternehmens zu ermöglichen.
Den jederzeitig möglichen Widerspruch des Nutzers zu weiteren werbenden Informationen berücksichtigt das Unternehmen selbstverständlich umgehend und bittet den Interessent darum, dass Unternehmen zu benachrichtigen, um lästigen Spam zu vermeiden.

§ 12 Anwendbares Recht, Gerichtstand, Wirksamkeit
Zwischen dem Unternehmen und dem Besteller gilt ausschließlich bei allen Bestellungen das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand in Fällen von Streitigkeiten ist ausschließlich Berlin.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB den gesetzlichen Regelungen widersprechen oder unwirksam sein, so bleibt ein zustande gekommener Vertrag in seinen Übrigen Regelungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird ggf. von den Vertragsparteien einvernehmlich durch eine solche Bestimmung ersetzt, welche den wirtschaftlichen Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung in rechtswirksamer Weise am nächsten kommt. Die vorstehende Regelung gilt entsprechend bei Regelungslücken.

 
 
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